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3 aus 3: Meine Buchtipps

Willkommen bei meiner Mini-Blogserie 3 aus 3. Ich stelle euch in drei Blogbeiträgen drei Favoriten aus verschiedenen Kategorien vor. Und da gerade so viele auf der Suche nach neuem Lesestoff sind, machen meine allerliebsten Bücher den Anfang. Los geht’s.

Ich kann mich noch sehr genau an den Moment erinnern, in dem ich realisierte, dass ich jetzt lesen kann. Altersmäßig befand ich mich irgendwo am Anfang der Grundschule. Abends fragte ich meine Mama, ob sie mir noch etwas vorlesen kann. Sie sagte: „Das kannst du doch jetzt schon selbst!“ Ich war erst mal etwas irritiert und wusste nicht, ob das stimmen kann. Sie stellte mir den Schuhkarton, in dem wir all unsere Pixi-Bücher aufbewahrten, ans Bett, ich griff nach einem und blätterte auf die erste Seite. Damit eröffnete sich mir eine völlig neue Welt, denn mit größtem Erstaunen stellte ich fest, dass ich tatsächlich lesen konnte! Bis spät am Abend las ich ein Büchlein nach dem anderen.

Und auch heute noch kann mich ein Buch so fesseln, dass ich mich völlig darin verliere. Das macht für mich übrigens auch ein gutes Buch aus.

1. Sabine Thiesler: „Nachtprinzessin“

Es ist schwierig, aus der Reihe an großartige Thiesler-Romanen den besten herauszupicken. Ich habe sie alle VERSCHLUNGEN. „Nachtprinzessin“ ist aber meiner Meinung nach schon eins ihrer stärksten Bücher. Ein Mörder, der sich selbst „Prinzessin“ nennt, sucht sich seine Opfer nachts auf den Straßen Berlins und erdrosselt sie später beim Liebesspiel.

Es handelt sich um einen wirklich gut gemachten Thriller, der nicht viel Blut braucht, um zu wirken. Wer auf Spannung, aber nicht so sehr auf rohe Hau-drauf-Thriller steht, ist hier richtig. Übrigens spielen die Bücher sowohl in Deutschland als auch in Italien, wo Commissario Neri ermittelt. Wer dessen Geschichte von Anfang an verfolgen will, sollte mit „Der Kindersammler“ anfangen. Wie gesagt, im Grunde kann man mit einem Thiesler-Thriller nichts falsch machen. Sie sind alle klasse.

2. Philip Pullman: „His dark materials“

Vor ungefähr zehn Jahren habe ich die komplette Trilogie sozusagen gedanklich inhaliert. Ich war stundenlang völlig in die Bücher vertieft und mehrmals fassungslos über die Welt, die darin skizziert wird. Angeblich sind die Bücher für Kinder ab 12 Jahren. Dem möchte ich ganz klar widersprechen, denn ich glaube nicht, dass IRGENDJEMAND in diesem Alter so viel abstraktes Denkvermögen besitzt, um diese Ideologie zu erfassen.

Über den Inhalt ist mittlerweile, vor allem durch die Serie „His dark materials“, ausreichend bekannt. Wer gern in eine Welt eintauchen möchte, in der vieles so ist, wie wir es kennen, und noch mehr völlig anders, sollte sich an den ersten Teil „Der goldene Kompass“ wagen. Ich bin sicher, die anderen Bücher werden folgen.

3. Hape Kerkeling: „Ich bin dann mal weg“

Wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe, weiß ich nicht genau. Aber 20 Mal werden es sicher gewesen sein. Hape erzählt darin von seiner Pilgererfahrung auf dem Jakobsweg. Von Begegnungen, von schmerzenden Füßen, Gedanken und Erinnerungen. Und das auf einmalig unterhaltsame Art und Weise. So unterhaltsam, dass ich noch nie gelangweilt war, auch nicht beim fünfzehnten Lesedurchgang.

Was lest ihr am liebsten? Welches ist euer absolutes Lieblingsbuch?

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