5 Tipps für die Hochzeitsplanung

Ich kann nicht glauben, wie die Zeit rast! Damn, die Hälfte des Jahres ist rum und unsere Hochzeit rückt immer näher. *hüpf* Ganz viel haben wir bereits geplant, einiges steht aber auch noch an. Es geht an die Details. Ich liebe das ja, ich glaube, in meinem nächsten Leben werde ich Weddingplanner. Hier kommen meine fünf Pre-Weddingplanner-Tipps. For free, mesdames et monsieurs. In meinem nächsten Leben nehme ich natürlich Geld dafür. Haha! Übrigens: Mit dem Wort „perfekt“ im Titel ist eure eigene Wahrnehmung gemeint. Perfekt ist immer das, was sich für euch so anfühlt.

1: „No photos, please!“

Stellt euch vor, eure Trauzeremonie beginnt, ihr schreitet eurem Lieblingsmenschen entgegen, ihr lasst den Blick durch die Gästereihen schweifen … und erkennt niemanden. Weil ABSOLUT JEDER ein Smartphone vor dem Gesicht hat. Düdüm. Auf den Fotos eures Fotografen sind dann natürlich auch nur gesichtslose Gäste mit Smartphone-Kopf zu sehen.

Was hilft: Stellt ein hübsch gerahmtes Bild am Eingang auf, auf dem ihr die Gäste bittet, während der Trauzeremonie auf Fotos zu verzichten. Schließlich habt ihr einen wundervollen Fotografen engagiert, es wird also ausreichend Bilder von der Trauung geben.

Deux: „Wann gibt’s denn endlich Essen?“

Sorgt für ein wenig Unterhaltung für die Gäste. Für euch als Brautpaar ist natürlich alles an diesem Tag toll und spannend und aufregend. Ihr merkt wahrscheinlich gar nicht, wie die Zeit verfliegt. Doch auch wenn sich eure Gäste riesig für und mit euch freuen, kann sich der Tag für sie ziemlich in die Länge ziehen. Besonders für diejenigen, die vielleicht nicht so viele Leute auf eurer Feier kennen. Wenn es so gar keinen Programmpunkt oder Unterhaltungsmöglichkeiten gibt, ist die einzige Frage: „Wann gibt’s eigentlich Essen?“ Der Gast schaut auf die Uhr und wartet darauf, dass irgendwas passiert und er nicht gelangweilt auf seinem Platz hocken muss.

Was hilft: Eine Fotobox macht den meisten Spaß. Besorgt euch ein Gästebuch, mit dem sich die Gäste beschäftigen können (mehr dazu im nächsten Tipp!). Oder legt jedem eine kleine Fotoaufgabe auf den Platz (zum Beispiel „Mach ein Gruppenfoto von Tisch 5!“ oder „Mach ein Foto von einem Stück Hochzeitstorte!“). Der Mix aus kleinen Programmpunkten und Zeit zum Quatschen und Tanzen sorgt am Ende für gute Stimmung.

Nummer 3: „Alles Liebe zur Hochzeit!“

Wenn ihr ein klassisches Gästebuch auslegt, wird dieser Satz so oder so ähnlich auf jeder Seite stehen. Die meisten Bücher haben ein recht großzügiges Format. Man kritzelt also in Schönschrift seinen Zweizeiler auf die Seite. Und hat dann noch Platz für die Abschrift der Bibel, weil sich so eine Seite in Schriftgröße 8 nicht so schnell füllen lässt. Ach ja, kreativ soll man bitte auch noch sein.

Was hilft: Es gibt super schöne Gästebücher, die nicht nur aus leeren Seiten bestehen, sondern wie eine Art Poesiealbum aufgebaut sind. Das hilft denjenigen, die nicht ganz so kreativ sind und es macht echt Spaß, die Seite auszufüllen. In unserem Gästebuch sind zusätzlich ein paar leere Seiten zur eigenen Gestaltung. Stellt ein kleines Körbchen mit bunten Stiften und Washi-Tape oder Stickerbögen bereit.

4: „Schickt uns dann mal eure Fotos!“

Nach der Trauung darf natürlich fleißig fotografiert werden. Wo befinden sich also die besten Schnappschüsse eurer Feier? Genau, auf den Smartphones der Gäste.

Was hilft: Entweder hofft ihr darauf, dass ihr sie zugeschickt bekommt oder ihr wählt eine elegantere Lösung: eine Wedding-Foto-App. Hier könnt ihr eure eigene Veranstaltung erstellen und die Gäste stellen all ihre Fotos von der Hochzeit ein. Nur ihr und eure Hochzeitsgäste haben Zugriff darauf. Es gibt mittlerweile verschiedene Anbieter. Meist ist die Testversion kostenlos, wollt ihr alle Funktionen nutzen, kostet das. Guckt euch ruhig mal ein paar Apps an (die freundliche Internetz-Suchmaschine hilft) und vergleicht die Funktionen. Bei einigen kann man die Sprache auswählen (falls ihr Gäste aus dem Ausland dabei habt), manche erlauben das Hochladen von Videos. Der große Vorteil dieser Apps ist, dass sie meist Bilder in Druckqualität liefern (anders als per Messengerdienst versendete Fotos) und alle Gäste alle Bilder sehen.

And finally: „Farbkonzept? So ein Quatsch … „

Es macht schon Sinn, sich auf ein Farbkonzept zu einigen. Allein das Wort klingt zwar schon ziiiiiemlich Bridezilla-mäßig, das muss ich zugeben. Und den meisten Menschen traue ich durchaus so viel Umsicht zu, dass sie nicht rote Servietten, froschgrüne Kerzen, lavendelfarbene Hussen und neongelbe Ballons zusammenschmeißen. Außer das Motto lautet „Villa Kunterbunt“.

Was hilft: Sinnvoll ist es, sich bei der Farbwahl von der Jahreszeit leiten zu lassen, in der ihr feiert. Höchstwahrscheinlich wird es ja ein paar Blümchen geben auf eurer Feier. Und die Farben in der Natur sehen im Herbst nun mal völlig anders aus als im Frühling. Ein weiterer Tipp lautet: Nicht die Umgebung außer Acht lassen. Der Raum, in dem wir essen werden, hat zum Beispiel gelbe Wände. Niemals würde ich Deko in Lila- und Lavendeltönen dazu ertragen. Es ist natürlich persönlicher Geschmack, aber bezieht die Farben der Umgebung (die ihr nicht verändern könnt) in eure Planung mit ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.