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Kleine Kringel: Bunt verzierte Mini-Donuts

Habt ihr schon mal Donuts selbst gemacht? Ich fühle mich von so einem ganzen Donut leider oft erschlagen. Deshalb gibt es bei mir die Mini-Version. Nebenbei sind die Kringel auch noch ziemlich coole Deko-Elemente, zum Beispiel für Shakes. Ich zeige euch, wie man die kleinen Biester (ja, es gibt auch ein paar Tücken …) zubereitet.

Das Grundrezept reicht für etwa 14 Mini-Donuts. Es kommt natürlich immer darauf an, wie groß ihr eure Donuts formt. Natürlich könnt ihr auch Donuts in normaler Größe machen. Dem Teig ist das egal. Dafür nehmt ihr euch zum Ausstechen am besten ein Glas in der geeigneten Größe und ein kleineres (Schnapsglas funktioniert oder auch die Tülle einer Spritztüte) für das Loch in der Mitte. Die Mini-Donuts habe ich mit der Hand geformt. Zu den Löchern in der Mitte komme ich später …

Ihr braucht:

  • 62 ml Milch
  • 12 g Zucker
  • 1/4 Hefewürfel oder 1/2 Tütchen Trockenhefe
  • 150 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 1 Ei
  • 15 g weiche Butter
  • neutrales Pflanzenöl zum Ausbacken
  • Mehl. Viel Mehl für die Arbeitsfläche und eure Hände.
  • Zartbitterschokolade für die Glasur
  • ein TL Kokosöl
  • bunte Streusel, Mini-Marshmallows, essbaren Goldstaub , etc.

So geht’s:

Hefeteig ist nicht mein Freund. Das Zeug klebt. An den Händen, auf Backpapier, an Löffeln und überhaupt an allem. Aber starten wir erst mal.

Die Milch in einem Topf etwas erwärmen (nicht kochen, lauwarm reicht). Zucker und Hefe einrühren.

Mehl, Salz und Ei in einer Rührschüssel verrühren und das Milch-Gemisch dazugeben. Jetzt dürft ihr das ganze mit der Hand verkneten. Ich hatte gefühlt nur noch die Hälfte vom Teig in meiner Schüssel, weil der Rest zwischen meinen Fingern haftete. Aber gut. Wir machen weiter. Butter dazugeben und noch mal kneten. Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.

Dann den Teig noch mal kurz durchkneten. Wühlt davor unbedingt mit euren Händen im Mehl. Viel hilft viel. Für große Donuts wird der Teig etwa 1,5 bis 2 cm dick ausgerollt. Mit einem Glas Kreise ausstechen. Bei den Mini-Donuts funktioniert das nicht so toll. Ich habe sie deshalb einfach mit der Hand geformt. Die Löcher in der Mitte wollte ich erst mit dem Stiel eines Löffels hineinbohren. Davon möchte ich abraten. Am Ende hat ein Strohhalm das Werk verrichtet.

Lasst die Donuts noch mal eine halbe Stunde gehen. Dann Öl in einen Topf füllen, dass die Donuts darin schwimmen können, und erhitzen. Ich habe meist einen kleinen Teigrest übrig, den ich zum Testen der Temperatur ins Öl schmeiße. Wenn es sprudelt und sich kleine Bläschen am Gebäck bilden, ist es heiß genug.

Die Donuts im Ölbad nach einer Minute wenden. Wenn sie goldbraun sind, sind sie fertig. Übrigens: Nur für den Fall, dass ein Donut sich an der Unterlage festhält, beim Versuch ihn abzulösen kaputt geht und ihr daraufhin die Nerven verliert (nicht, dass das schon mal jemandem passiert wäre … *hust*), kommt hier ein Tipp: Lasst ihn. Zerhackt ihn in vier Teile und schmeißt ihn ins Ölbad. (Ähm. Geht’s nur mir so oder liest sich das wie ein perfider Racheplan??) Sieht dann halt nicht so schön aus. Schmeckt aber trotzdem. (Ok, mit dem Gedanken von eben klingt das jetzt wirklich etwas irre …)

Für die Glasur die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Das Kokosöl sorgt für einen schönen Glanz. Donuts einpinseln und nach Wunsch verzieren.

In dem Glas befindet sich übrigens selbst gemacht Cashewmilch. Ein Traum, sage ich euch. Das Rezept gibt’s demnächst in einem eigenen Post.

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