No Vino, no Party: Welcher Wein zu welchem Essen?

Weinliebhaber zu sein, heißt nicht unbedingt, sich mit Wein auszukennen. Ich spreche da aus Erfahrung. Ich kann mir kaum etwas Schöneres vorstellen, als mit dem Lieblingsmenschen abends in der Küche zu stehen und ihm mit einem Glas Rotwein in der Hand beim Kochen zuzugucken. #thesimplelife

Ich weiß mittlerweile, welche Weine mir schmecken, aber so richtig Ahnung von der Materie habe ich nicht. Glücklicherweise ist das auch gar nicht unbedingt nötig. Mit ein paar einfachen Anhaltspunkten schaffen es auch Menschen wie ich, einen leckeren Wein zum Essen auszusuchen.

Rot, Weiß, Rosé? Ich persönlich habe ja eine ganz klare Präferenz. Rot. Schwarzrot. Und das führt uns direkt zu

Tipp numero 1

Vertraut eurem eigenen Geschmack. Wer weiß, was er selbst gern trinkt, sollte das als ersten Anhaltspunkt bei der Auswahl nehmen. Ich finde zum Beispiel Rioja wirklich abscheulich. Der wird mir garantiert zu keinem Essen in diesem Universum schmecken.

Tipp 2

Ihr kennt die alte Regel „Weißwein zu Fisch und generell im Sommer“ und „Rotwein nur in Herbst und Winter und zu Fleischgerichten und Käse“? Whaaaat? Also muss ich von April bis Oktober auf Rotwein verzichten, um als weltgewandter Gourmet zu gelten? Ich denke, wir vergessen diesen Quatsch mal sofort. Das Essen, das ihr auftischen wollt, gibt euch trotzdem ein paar Hinweise. Bei einem säurehaltigen Essen (zum Beispiel Salatdressing) auf säurehaltigen Wein verzichten. Bei Süßspeisen darf gern ein liebliches Getränk gereicht werden. Scharfes Essen braucht einen starken, aromatischen Gegenpart.

Tipp trois

Der Preis sagt nichts über die Qualität aus. Ein Wein für 12 Euro schmeckt nicht doppelt so gut wie einer für 6 Euro. Tatsächlich ist es sogar so, dass ein guter Wein in der Regel nicht teurer als 10 Euro ist. Der Rest ist meist Marketing (schwere Flasche, Künstleretikett, etc.).

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